Camping in Radovljica: Vom 5-Sterne- Platz bis zu Camping auf dem Bauernhof.


Ganz gleich, wie man aus Österreich oder Deutschland in Richtung Süden unterwegs ist, das oberkrainer Radovljica ist strategisch ein guter Ort für einen Stop. Ob als Zwischenstop für eine erholsame Pause auf dem Weg ans Meer oder als Station für einen aktiven Urlaub in grüner Umgebung, speziell für Familien:Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.39.59.pngEs liegt mitten im schönsten Teil Sloweniens, der Oberkrain, im Voralpenland, eingerahmt von den Karawanken, den Julischen Alpen und den Steiner Alpen. Mit besten Möglichkeiten zum Bleiben für jedes Urlaubsbudget, voller kulinarischer Überraschungen, mit einem weiten Angebot für einen aktiven Urlaub: Wassersport, Wandern, Bergsteigen, Radtouren – die großartigsten Möglichkeiten Sloweniens finden Sie hier in und rund um Radovljica.

Die Freiheit eines Camping-Urlaubes wird immer beliebter. Und all denen, die diese Reiseform bevorzugen, kann ich Radovljica besonders ans Herz legen. Drei Camping-Plätze gibt es hier und jeder hat seine ganz spezielle Besonderheit. Jeder kommt auf seinen Geschmack:

 

 

Da ist der 5-Sterne-Campingplatz Šobec in Lesce: Luxuriöser kann Camping nicht sein. Der Campingplatz Šobec liegt an einem wunderschönen Ort im Schatten eines Kiefernwaldes am Šobecer See und dem Fluss Sava Dolinka. Die überwältigende Aussicht auf die Julischen Alpen, Karawanken und die Umgebung von überall prangenden Gewässern und Bäumen, geben diesem einmaligen Campingplatz einen besonderen Charakter. Mit seinem großen Angebot von Dienstleistungen und seiner Ausstattung ist dieser Fünf-Sterne-Campingplatz der ideale Ferienort zum Campen in SlowenienBildschirmfoto 2017-06-21 um 11.40.55.pngund der bekannte Bleder See ist nur einen Spaziergang weit weg. Gemütliche Bungalows stehen auch zur Verfügung.Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.43.16.png

Wer es etwas „normaler“ bevorzugt, dem sei der Campingplatz Radovljica empfohlen: Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.52.50.pngEingebettet in grünen Hügeln, mit Ruhe und gemütlicher Atmosphäre: Das Camp Radovljica. Mit modernen Stellplätzen für Wohnwagen, Anhänger und Mobile Homes, dazu parzellierte Flächen für Zelte. Für die Gäste des Camps steht das 50-Meter-Becken zur Verfügung. Für die Kinder gibt es auch ein beheiztes Kinderbecken. Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.52.22.pngDer Komplex umfasst auch einen Sportpark (Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton und Hockeyplatz, Tennis, Tischtennis und Fitness-Center). Im Camp befindet sich auch ein Restaurant, eine Pizzeria und eine Bar. Kostenloses WI-FI ist klar.

 

 

Das Camp ist geeignet für Trekking- und Bergtouren, Radfahren, Rafting auf dem Fluss Sava und viele andere sportliche Aktivitäten. Super-Beratung und viel kostenloses Karten- und Informationsmaterial steht an der Rezeption zur Verfügung.

Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.35.14.pngEinen Camping-Leckerbissen gibt es auch: Camping auf dem Bauernhof: Auf dem Bauernhof Hribar am Dorfrand von Brezje.

 

 

Sie zelten im großen Obstgarten des Hofes, wachen auf vom Muh der Kühe, Kinder entdecken eine neue Welt. Brezje. Auch eine Nacht auf dem Heuboden ist ein Hochgenuss und auf dem Bauernhof kann man auch ein Appartement für bis zu 6 Personen mieten. Von den frischen Lebensmitteln des Hofes oder einem traumhaften Bauernfrühstück ganz zu schweigen. Alles in Allem – ein Schmankerl für Camping-Fans, etwas ganz Besonderes, speziell für Familien.

Links:  Radovljica Tourismus Information  –  Campingplatz Šobec  –  Campinplatz Radovljica  –  Camping auf dem Bauernhof Hribar in Brezje

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Neu bei „So schmeckt Radol’ca“: Die Gostilna Tavčar in Begunje.


Bildschirmfoto 2016-11-14 um 17.50.10.pngUnd das macht natürlich neugierig. Mitja Krnc, ein Chef der „alten Schule“ – wie er von sich selbst sagt, hat die Gostilna in Avseniks Heimatdorf Begunje erst im vergangenen Jahr übernommen.

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Dieses Jahr ist er das erste Mal dabei und das war ein guter Grund, dieses typisch slowenische, traditionelle Gasthaus zu besuchen. Es ist schnell nach seiner Wiedereröffnung auch zu einem Treffpunkt der Einheimischen geworden, was immer ein gutes Zeichen ist.

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Also – die Familie zu einem gemeinssamen Test einladen und nichts wie hin zu einem gemütlichen Sonntags-Lunch. Die warme, gemütliche Atmosphäre fängt einen sofort ein, auch Baby Oskar war willkommen und fühlte sich wohl.

Klarerweise mussten wir das „So schmeckt Radol’ca“-Menü ausprobieren und das war bei Gott keine schlechte Wahl:

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Nach Einladung auf ein Willkommens-Glas Sekt begann das Menü mit einer Perlhuhn-Pate, marinierten Tepka-Birnen, die eine echte Spezialität der Region sind, dazu frisches, noch ofenwarmes Buchweizen- und Wallnussbrot.

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Das Angus-Rumpsteak als Hauptgang war für jeden von uns auf den Punkt zubereitet, trotz  – vier Personen mit vier verschiedenen Wünschen – und bei der Qualität sind die 16,- Euro für das Menü ein absoluter Hit.

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Das Dessert war der abschließende Höhepunkt für Gaumen und Auge: Leicht-flaumige Teigtaschen, gefüllt mit Zwetschgen-Sauce und Erdbeeren.

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Das Tavčar sieht uns wieder. Danke, Mitja.

Links: Tourismus-Information Radovljica; So schmeckt Radol’ca; Gostilna Tavčar

Aktiver Herbst in Slowenien: Rauf auf den Stol.


Der Stol – oder Hochstuhl. Ich hab auf ihm platzgenommen 🙂

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Radovljica ist ein wunderbarer Ausgangspunk für einen aktiven Wanderurlaub im Herbst. Und bevor hier mit „So schmeckt Radovljica“ der kulinarische November mit seinen Schlemmereien beginnt, schnell noch etwas austoben. Vor kurzem hab ich ja den Triglav, Sloweniens höchsten Berg, in Angriff genommen und um da nicht nachzulassen, kam dieses Mal der Stol an die Reihe.

Der Stol – zu deutsch Hochstuhl – ist mit 2.236 m der höchste Berg der Karawanken.

1.JPG2.JPGAusgangspunkt war – bei mir, quasi um die Ecke das Dörfchen Žirovnica. Von hier gehts auf einem bequemen Wanderweg hinauf zur Valvasor-Hütte, eine Stunde ungefähr. Diese Hütte ist die Berghütte des Jahres 2016 und ein Besuch lohnt sich. Eine warme Hüttenatmosphäre, eine Speisekarte voller Köstlichkeiten, die auch noch schmecken, dazu frisches Fassbier. Aber das war für den Rückweg vorbehalten.

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Zunächst gehts durch den Wald hinauf, vorbei an der Žirovnica-Alm. Unterwegs ein wunderbarer Ausblick auf die Julischen Alpen und den Triglav.

4.JPGNach zwei Stunden lichtet sich der Baumbestand, der Weg führt über einen grasigen Grat zur Prešeren-Hütte, die ich nach guten drei Stunden erreiche. Von dieser Hütte zum Gipfel des Kleinen Stol sinds nur ein paar Minuten. Dann felsig, es geht wieder etwas bergab über einen Grat wieder hinauf zum Großen Stol. Eine gute halbe Stunde zum Gipfel und diese Anstrengung wird mit einem grandiosen Ausblick über die Karawanken und nach Österreich hinüber belohnt.

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8.pngKurze Rast oben und dann zurück zum frisch gezapften Bier und einer deftigen Mahlzeit in die Valvasor-Hütte. Zur Nachahmung empfohlen!

Bildschirmfoto 2016-10-04 um 15.41.56.pngIn meinem nächsten Beitrag wirds nicht so anstrengend, dafür aber um so kulinarischer zugehen: Wie eingangs erwähnt: „So schmeckt Radovljica“ mit all seinen Geschmacks-Erlebnissen wird mich im November in Beschlag nehmen.

Links: Radovljica, So schmeckt Radovljica, Stol, Valvasor-Hütte, Preseren-Hütte, Gorenjska, Zirovnica

 

Radovljica und das Glück auf dem Rücken der Pferde.


Aktiv-Urlaub für Pferdefreunde – kein Problem hier.

Ein nostalgischer Ausflug in meine Fotoalben hat mich auf die Idee gebracht, mich in Richtung Pferdesport einmal hier umzuschauen – er war einmal ein wichtiger Teil meines Lebens.

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Und ich bin reichhaltig fündig geworden, was nicht verwundern sollte. Slowenien hat eine große Pferdetradition – ich erinnere  nur an die Urheimat der Lipicaner. Das Gestüt ist mitten in einer der schönsten Gegenden Sloweniens. Und meine Entdeckung ist nun das Voralpenland um Radovljica als aufregender Urlaubstip für Pferde- und Reitsportfreunde.

Radol’ca bietet alle Möglichkeiten für Pferdeliebhaber:  Man kann sich in unmittelbarer Nähe von Pferde-Gutshöfen einquartieren, an Reitkursen für Anfänger oder Fortgeschrittene teilnehmen, auch an Springreitkursen, organisierten Geländereiten mit erfahrenen Führern oder an Kutschenfahrten. In der Gesellschaft von Pferden kann man die Hochebene Jelovica, das Lipnica-Tal und die Haine entdecken oder sich auf eine der Almen in den Karawanken begeben. Eine Fahrt im Zweispänner durch die Dörfer auf der Ebene von Radovljica oder auf dem Weg des Kulturerbes nach Žirovnica oder aber sogar bis nach Bled kann zu einem idyllischen Erlebnis werden. Angeboten wird auch natürlich auch therapeutisches Reiten.
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In Mošnje befindet sich das Lipizzaner-Züchterhaus Barbana, in der Gemeinde gibt es auch mehrere Züchter von Vollblutarabern mit internationalen Lizenzen.

Also auch Pferdefreunde finden hier ihr volles Programm und wem das nicht reicht, der kann das Urlaubsprogramm mit vielen anderen Freizeitaktivitäten bereichern und sich dann noch dazu mit den gastronomischen Köstlichkeiten der Region belohnen. Die Links geben Auskunft über das gesamte Outdoor-Angebot dieser Gegend und die Adressen der Pferdehöfe hab ich für euch rausgesucht. Hier hilft man gern bei der Planung eines Reiturlaubs weiter – und ganz nebenbei: Die Preise stimmen! Lassen Sie sich überraschen.

Reitklub Lesce-Bled, Alpska cesta 109, Lesce
M: +386 (0)41 675 482, E: kk.lesce.bled@gmail.com, W: www.hipodromlesce.si
Angebot: Geländereiten, Reit- und Springreitschule, Hippotherapie, therapeutisches Reiten, Workshops für Kinder
Reitzentrum Mošnje, Mošnje 2b, Radovljica
M: +386 (0)31 359 202, F: +386 (0)4 531 51 29, E: sasa.krainer@gmail.com, W: www.hipodrom.si
Angebot: Geländereiten, Reit- und Springreitschule, alternative Reitschule
Reitverein Dalija, Lancovo 10, Radovljica
M: +386 (0)41 750 660, E: lidija.grum@dalija.si, W: www.dalija.si
Angebot: Geländereiten, Reit- und Springreitschule, Workshops für Kinder
Lipizzaner- Züchterhaus Barbana, Globoko 2a, Radovljica
M: +386 (0)41 675 453, E: barbana@siol.net, W: www.barbana.si
Angebot: Kutschenfahrten, Barockreiten
Bauernhof Bršca, Poljče 23c, Begunje na Gorenjskem
M: +386 (0)41 730 967, E: ursa.zbontar@s5.net
Angebot: Geländereiten, Reitschule, Kutschenfahrten
Ranch Vihar, Zgornji Otok, Begunje na Gorenjskem
M: +386 (0)41 750 660, E: ranch.vihar@gmail.com, W: www.ranc-vihar.si
Angebot: Geländereiten, Reitkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Programme für Kinder, Workshops und Feste, Picknickplatz

Der Duft wilder Narzissen…


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Es scheint, dass der Winter noch einmal kurz zurückkommen will hier in der Region, trotzdem – warm anziehen und raus auf eine kleine Wanderung mit einer großen Überraschung:

Unweit von Radovljica, inmitten der Bergwelt der Karawanken, nahe der österreichischen Grenze am slowenischen Ausgang des Karawankentunnels, liegt Jesenice. Dieses kleine Städtchen ist aus der Vergangenheit bekannt durch seinen historischen Eisenerz-Abbau. Aber da gibt es noch einige erwähnenswerte Dinge: Der „Hausberg“ von Jesenice ist der Golica, zu deutsch der Kahlkogl. Fans von Avsenik kennen ihn, weil Slavko ihm sein wohl berühmtestes Werk gewidmet hat: „Na Golici“ – auf dem Golica, zu Deutsch besser bekannt als das „Trompetenecho“.

Jesenice ist der beste Ausgangspunkt für eine Reihe wunderbarer Wanderwege hinein in die Welt der Karawanken. Unter anderem beginnt man hier auch auch am besten die Wanderung hinauf auf den Golica.

Mit dem Auto gehts von Jesenice hinauf auf die Planina Podgorico, die Golica Alm. Und von hier beginnt die Wanderung. 11 nicht sehr anspruchsvolle Kilometer, die aber die hier versprochene Riesen-Überraschung bergen. 2 Stunden, 20 Minuten kann man bis zum 1835 m hohen Gipfel veranschlagen. Auf halben Weg auf 2.500 m lädt die urige Golica-Hütte zu einer kurzen Rast ein. Hat šbrigens schon offen! Von hier aus auf den Gipfel hinauf führt uns der Weg Ende April und den ganzen Mai hindurch durch ein einmaliges Wunder der Natur, für das sich der Ausflug über die Grenze immer lohnt: Die südlichen Ausläufer des Golica sind bedeckt mit wilden Narzissen! Eine derartige Dichte und Pracht findet man so schnell nicht mehr.

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Ein atemberaubender Anblick, der von der traumhaften Aussicht vom Golica Gipfel kaum getoppt werden kann.

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Von hier oben öffnet sich eine der schönsten Aussichetn auf die Kawanken und auf die Julischen Alpen. An schönen Tagen sieht man bis ins Becken von Ljubljana. Auf dem Abstieg zischt dann das Bier in der Golica-Hütte besonders gut.

Ich kann die Tour nur empfehlen. Sie ist wirklich nicht besondes schwierig – sogar ich hab sie geschafft – ist auch für Familien mit Kindern machbar.