Radovljica, die Perle des Juliana Trail


Rad.png

Eigentlich wollte ich hier und heute über Sloweniens süßestes Ereignis schreiben, welches das bezaubernde Radovljica, das Tor zu den Julischen Alpen, weltweit in aller Munde gebracht hat: Das dreitägige Festival der Schokolade das dieses Jahr zum 9. Mal stattfinden soll. Vom 17. Bis 19. April!

Aber das musste leider abgesagt werden. Die Gründe dafür muss ich wohl nicht extra erwähnen. Aber es gibt ein nächstes Jahr: Vom 16. bis 18. April 2021!

Aber es gibt eine andere Neuigkeit für Slowenien- und Radovljica-Fans, die in diese Zeit der Urlaubsplanung gut hineinpasst – ein heißer Tipp für Freunde von Out door Aktivitäten und von Wanderurlaub:

JulAlp.png

Der neue Juliana Trail!

Das ist ein Rundwanderweg, der komplett um die Julischen Alpen herumführt. Ein echter Leckerbissen für Freunde intakter Natur vom Feinsten in einer der schönsten Gebirgslandschaften Europas. Seit September 2019 führt dieser Weitwanderweg durch den Nordwesten Sloweniens.

TrigPark.png

Im Schoß der Julischen Alpen und des Triglav Nationalparks entdecken Wanderer auf dem Juliana Trail die natürliche Schönheit dieser Region. Er steht auf meiner To do Liste für dieses Frühjahr und deswegen hab ich mich schon mal etwas schlau gemacht:

Der Trail ist 268 km lang und in 16 Etappen aufgeteilt, die im Schnitt 15 km lang sind. Zwei Wochen Urlaub kann man dafür ansetzen und der Weg ist absolut familienfreundlich.

Karte.pngDie 16 Etappen bringen den Wanderer  zwar nicht auf den höchsten Berg, dafür aber überall dorthin, wo er den Pulsschlag der slowenischen Alpen spürt:  Einsame Bergseen, weite Wälder verträumte Bergdörfer. Man kann an beliebigen Etappen ein- oder aussteigen und übernachten oder die ein oder andere Etappe mit Öffis bewältigen.

bled.pngNeben touristischen Attraktionen und den bekannten Fotomotiven, wie dem See Bled und dem Schloss, offenbart der Weitwanderweg viele Naturschönheiten, die in den Bergtälern verborgen liegen.

Soca.png

Es geht entlang der smaragdgrünen Soča, die sich spektakulär durch enge Felswände spült. Durch Schluchten und über Brücken folgt ihr der Weg für gute 50 km. Historische Sehenswürdigkeiten und das kulturelle Erbe dieser Alpenregion kommen dabei nicht zu kurz. In den Bergdörfern und kleinen Städten, wie Jesenice, Radovljica oder Bovec, gibt es Museen, traditionelles Kunsthandwerk und die lokale Gastronomie zu entdecken.

RadAltst..pngUnd da wären wir schon bei meinem Radovljica, das man sicher als die Perle dieses Rundwanderweges bezeichnen kann. Am besten beginnt man die Wanderung in Kranjska Gora, Sloweniens alpinen Zentrum. Die vierte Etappe führt dann von Begunje nach Bled und bringt Sie zu den absoluten Highlights der Oberkrain – der Gorenjska, wie sie auf Slowenisch heißt. Sie ist 15,1 km lang, nur wenige Höhenmeter sind zu bewältigen – aber sie gehört zu den schönsten und interessantesten der 16 Etappen. Man sollte sich Zeit nehmen für sie. Warum?

Begunje.pngDas beginnt gleich am Startort dieser Etappe, dem Dorf Begunje unter den Karpaten: Freunde der Oberkrainer Musik kennen es als die Heimat von Slavko Avsenik.

Avsenik.pngIm Gasthaus, in dem er aufwuchs, gibt jede Woche Hauskonzerte und Sie finden dort ein interessantes Museum über sein Leben.

Elan.pngAm Rande des Dorfes befindet sich die Elan-Fabrik. Der Elan- Schi und Elan-Boote sind weltweit bekannt und das Museum des Alpinen Wintersports ist ebenfalls ein Must see.

Kamen.pngDie imposante Burg Kamen zeugt von der mittelalterlichen Vergangenheit des Ortes.

RadAltst..pngEin paar km weiter erreicht man Radovljica, das mit einem mittelalterlichen Kern als eines der schönsten Städtchen Sloweniens gilt.

Kunstel.pngNicht nur das, ich liebe es besonders, weil es sich zum kulinarischen Zentrum der Oberkrain entwickelt hat. Die Dichte der Spitzengastronomie in und rund um Radovjliva ist verblüffend.

In Radovljica gibt es das ganze Jahr über großartige Veranstaltungen, das erwähnte Schokoladen-Festival zu Beispiel im April, das Festival Alter Musik im August, permanente Konzerte

Floh.pngund auf dem traumhaft schönen Hauptplatz, ein wirklich besuchenswerter Flohmarkt an jedem ersten Sonntag des Monats, der kulinarische Event „So schmeckt Radovljica“ den ganzen November hindurch und es gibt keinen Ort zu dem die Weihnachtszeit besser passt als zu Radovljica.

Lectar.pngHier ist auch die Heimat des Lebkuchens und ein Besuch des Lebkuchenmuseums in dem mehr als 500 Jahre alten Gasthaus „Lectar“ gehört hier genau so zum Programm wie der Besuch im bedeutendsten Imkereimuseum der Welt. Radovljica ist das Zentrum des slowenischen Imkerei, der beste Honig der Welt kommt von hier. Nehmen Sie sich Zeit. Es lohnt sich.

See.pngNur wenige km weiter endet die 4. Etappe in Bled, einer Hochburg des slowenischen Tourismus. Der Bled See mit seiner Insel und der Kapelle darauf zählt sicher zu den meist fotografierten Plätzen in Slowenien.

Cremes. 2020-03-13 um 15.26.21.pngDie Belohnung für diese 4. Etappe sollte dann natürlich in einem der Cafes am Seeufer die berühmte Cremeschnitte sein, das Markenzeichen von Bled.

Mein Tipp: Der Juliana Trail ist eine tolle Sache für Wanderenthusiasten. Aber die vierte Etappe ist ein guter Grund für Genießer, auch einmal auf ein (verlängertes) Wochenende nach Slowenien zu kommen.

Links:   Juliana Trail  –  Visit Radovljiva  –  Begunje  –  Avsenik  –  Elan-Musueum  –  Lectar, Lebkuchemuseum  –  Imkereimuseum  –  Bled  –  I feel Slovenia

 

 

 

 

 

 

Der Petrusberg über Begunje oder „Warum sich Slavko Avsenik einen Geländewagen kaufte.“


Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.41.12.png
Eine Wanderung auf den Petrusberg gibt die Antwort.

Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.44.31.png

Der Petrusberg mit seiner kleinen Kirche auf 839 m ist wohl einer der schönsten Aussichtspunkte der Oberkrain. Er tront über Slavko Avseniks Heimatdorf Begunje. Ein Wanderweg beginnt gegenšber der Avsenik-Gastwirtschaft und führt hinauf, eine knappe Stunde sollte man dafür einplanen.

Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.40.38.pngIch hab das Glück, Sašo Gašperin, Wanderführer und Chef des Tourismus-Center Begunje gut zu kennen. Er wird mit mir hinauf steigen und hat mir dabei ein unvergessliches Erlebnis versprochen.Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.46.55.pngDer Petrusberg war der Lieblingsberg von Slavko Avsenik, schon als Kind war er oft dort oben. Er liebte die unglaublich schöne Aussicht, die man von dort hat, über Bled mit seinem See bis zum Triglav oder zur anderen Seite auf das Dorf Begunje und das gesamte Radovljica Becken. Aber das Wichtigste: Dort oben lebt seit 5 Jahren in der Messnerei der Petruskirche ein bezauberndes Paar: Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.49.11.pngMilka Močnik und Milan Misir. Milka scheibt, hat drei Poesiebücher veröffentlicht, Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.55.10.pngSie betreiben noch eine kleine Landwirtschaft,Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.57.17.pngkümmern sich um die Kirche und haben dort oben zwei Kinder großgezogen, die Sommers wie Winter zu Fuß zur Schule gehen mussten. Und die Winter können dort hart sein.Bildschirmfoto 2017-09-15 um 14.54.46.pngMilkas Sohn Marko aus erster Ehe hat es mittlerweile immerhin zum Professor für Philosophie gebracht.

Das alles führte dazu, dass er sich Slavko einen Geländewagen kaufte. Er wollte, besonders in seinen letzten Jahren, jede freie Minute mit seinen guten Freunden an diesem Platz verbringen.

Der Glockenklang der Kirche inspirierte Slavko auch zu einem seiner bekannten Stücke: „Die Glocken von St. Peter“, das er für seinen Enkel Sašo geschrieben hat. Dazu veranlasste er, dass das Geleute der Glocken aufgenommen wurde, um ihm beim Komponieren als Inspiration zu dienen. Er hat fast jedem Berg hier ein Werk gewidmet.

Bildschirmfoto 2017-09-15 um 14.43.06.pngBildschirmfoto 2017-09-15 um 14.55.29.pngDiese Fotos von den letzten Treffen in der Messnerei stammen vom Oktober 2014, also kurz vor seinem Tod.

Milkas Vater, der Oberjäger der Region, war mit Slavko Avsenik sehr eng befreundet. Slavko begann von nahezu jedem Konzertort in der ganzen Welt eine Postkarte an ihn zu schreiben und Milka hat sie alle in einem dicken Album aufgehoben.

Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.55.10Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.59.40.pngIch durfte es mir anschauen. Den Besuch bei diesen bezaubernden Menschen werd ich nicht vergessen.

Danach wartete die nächste Überraschung: Die Kirche des Heiligen Petrus – ein unglaublicher Kulturschatz. Auf dem Berg gibt eine prähistorische Höhle, der man schon immer magische Kräfte zuschrieb. Keltische Funde und römische Opfergaben fand man hier.Bildschirmfoto 2017-09-15 um 20.06.33.pngBildschirmfoto 2017-09-15 um 20.06.33.pngUnd dieser Kultplatz dürfte auch der Grund gewesen sein, dass man hier um 1400 begann, eine Kirche zu bauen. Bildschirmfoto 2017-09-15 um 20.07.03Die berühmten Fresken stammen vom Meister Jernej aus Skofa Loka und sind bereits um 1500 entstanden. Die Kirche war ein wichtiger Pilgerort. Die ersten, von Pilgern in die Fresken geritzten Daten beweisen das.

Bildschirmfoto 2017-09-15 um 20.06.02.pngEin paar hundert Meter weiter hinauf kommt man zur Sankaška Koča, zur Schlitten-HütBelohnt mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Bled See und dahinter die Julischen Alpen mit dem Triglav. Bildschirmfoto 2017-09-15 um 19.15.28.png

Die Entstehung der Hütte hat auch viel mit Slavko Avsenik zu tun. Die Jungens von hier hatten die Aufgabe, im Winter das Heu mit Schlitten ins Tal zu bringen –  mit dem Effekt, dass sie alle gute Schlittenfahrer waren, auch Slavko Avsenik. Der harte Job wurde dann auch zum Hobby und so war es kein Problem, Slavko zu überzeugen, dass sie hier oben eine Hütte brauchten. Slavko gab auf dem Petrusberg ein großes Konzert und mit dem Erlös wurde die Hütte gebaut und natürlich widmete er ihr auch ein Musikstück: Die Sankaška Polka. Hier klicken zum Anhören.

Ein unglablicher toller Tag liegt hinter mir. Danke Sašo, Milka und Milan.

Wer mit Sašo gern auch einmal so etwas unternehmen möchte: Er ist zu buchen: www.begunje.si oder begunje@radolca.si

Links:  Tourismus Info Radovljica  –  Tourismus Info Begunje (Sašo)  –  Petrusweg   – Gostilna Avsenik

Camping in Radovljica: Vom 5-Sterne- Platz bis zu Camping auf dem Bauernhof.


Ganz gleich, wie man aus Österreich oder Deutschland in Richtung Süden unterwegs ist, das oberkrainer Radovljica ist strategisch ein guter Ort für einen Stop. Ob als Zwischenstop für eine erholsame Pause auf dem Weg ans Meer oder als Station für einen aktiven Urlaub in grüner Umgebung, speziell für Familien:Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.39.59.pngEs liegt mitten im schönsten Teil Sloweniens, der Oberkrain, im Voralpenland, eingerahmt von den Karawanken, den Julischen Alpen und den Steiner Alpen. Mit besten Möglichkeiten zum Bleiben für jedes Urlaubsbudget, voller kulinarischer Überraschungen, mit einem weiten Angebot für einen aktiven Urlaub: Wassersport, Wandern, Bergsteigen, Radtouren – die großartigsten Möglichkeiten Sloweniens finden Sie hier in und rund um Radovljica.

Die Freiheit eines Camping-Urlaubes wird immer beliebter. Und all denen, die diese Reiseform bevorzugen, kann ich Radovljica besonders ans Herz legen. Drei Camping-Plätze gibt es hier und jeder hat seine ganz spezielle Besonderheit. Jeder kommt auf seinen Geschmack:

 

 

Da ist der 5-Sterne-Campingplatz Šobec in Lesce: Luxuriöser kann Camping nicht sein. Der Campingplatz Šobec liegt an einem wunderschönen Ort im Schatten eines Kiefernwaldes am Šobecer See und dem Fluss Sava Dolinka. Die überwältigende Aussicht auf die Julischen Alpen, Karawanken und die Umgebung von überall prangenden Gewässern und Bäumen, geben diesem einmaligen Campingplatz einen besonderen Charakter. Mit seinem großen Angebot von Dienstleistungen und seiner Ausstattung ist dieser Fünf-Sterne-Campingplatz der ideale Ferienort zum Campen in SlowenienBildschirmfoto 2017-06-21 um 11.40.55.pngund der bekannte Bleder See ist nur einen Spaziergang weit weg. Gemütliche Bungalows stehen auch zur Verfügung.Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.43.16.png

Wer es etwas „normaler“ bevorzugt, dem sei der Campingplatz Radovljica empfohlen: Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.52.50.pngEingebettet in grünen Hügeln, mit Ruhe und gemütlicher Atmosphäre: Das Camp Radovljica. Mit modernen Stellplätzen für Wohnwagen, Anhänger und Mobile Homes, dazu parzellierte Flächen für Zelte. Für die Gäste des Camps steht das 50-Meter-Becken zur Verfügung. Für die Kinder gibt es auch ein beheiztes Kinderbecken. Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.52.22.pngDer Komplex umfasst auch einen Sportpark (Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton und Hockeyplatz, Tennis, Tischtennis und Fitness-Center). Im Camp befindet sich auch ein Restaurant, eine Pizzeria und eine Bar. Kostenloses WI-FI ist klar.

 

 

Das Camp ist geeignet für Trekking- und Bergtouren, Radfahren, Rafting auf dem Fluss Sava und viele andere sportliche Aktivitäten. Super-Beratung und viel kostenloses Karten- und Informationsmaterial steht an der Rezeption zur Verfügung.

Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.35.14.pngEinen Camping-Leckerbissen gibt es auch: Camping auf dem Bauernhof: Auf dem Bauernhof Hribar am Dorfrand von Brezje.

 

 

Sie zelten im großen Obstgarten des Hofes, wachen auf vom Muh der Kühe, Kinder entdecken eine neue Welt. Brezje. Auch eine Nacht auf dem Heuboden ist ein Hochgenuss und auf dem Bauernhof kann man auch ein Appartement für bis zu 6 Personen mieten. Von den frischen Lebensmitteln des Hofes oder einem traumhaften Bauernfrühstück ganz zu schweigen. Alles in Allem – ein Schmankerl für Camping-Fans, etwas ganz Besonderes, speziell für Familien.

Links:  Radovljica Tourismus Information  –  Campingplatz Šobec  –  Campinplatz Radovljica  –  Camping auf dem Bauernhof Hribar in Brezje

Aktiver Herbst in Slowenien: Rauf auf den Stol.


Der Stol – oder Hochstuhl. Ich hab auf ihm platzgenommen 🙂

7 2016-10-04 um 14.42.23.png

Radovljica ist ein wunderbarer Ausgangspunk für einen aktiven Wanderurlaub im Herbst. Und bevor hier mit „So schmeckt Radovljica“ der kulinarische November mit seinen Schlemmereien beginnt, schnell noch etwas austoben. Vor kurzem hab ich ja den Triglav, Sloweniens höchsten Berg, in Angriff genommen und um da nicht nachzulassen, kam dieses Mal der Stol an die Reihe.

Der Stol – zu deutsch Hochstuhl – ist mit 2.236 m der höchste Berg der Karawanken.

1.JPG2.JPGAusgangspunkt war – bei mir, quasi um die Ecke das Dörfchen Žirovnica. Von hier gehts auf einem bequemen Wanderweg hinauf zur Valvasor-Hütte, eine Stunde ungefähr. Diese Hütte ist die Berghütte des Jahres 2016 und ein Besuch lohnt sich. Eine warme Hüttenatmosphäre, eine Speisekarte voller Köstlichkeiten, die auch noch schmecken, dazu frisches Fassbier. Aber das war für den Rückweg vorbehalten.

3.JPG

Zunächst gehts durch den Wald hinauf, vorbei an der Žirovnica-Alm. Unterwegs ein wunderbarer Ausblick auf die Julischen Alpen und den Triglav.

4.JPGNach zwei Stunden lichtet sich der Baumbestand, der Weg führt über einen grasigen Grat zur Prešeren-Hütte, die ich nach guten drei Stunden erreiche. Von dieser Hütte zum Gipfel des Kleinen Stol sinds nur ein paar Minuten. Dann felsig, es geht wieder etwas bergab über einen Grat wieder hinauf zum Großen Stol. Eine gute halbe Stunde zum Gipfel und diese Anstrengung wird mit einem grandiosen Ausblick über die Karawanken und nach Österreich hinüber belohnt.

Bildschirmfoto 2016-10-04 um 14.42.54.png

6.png

8.pngKurze Rast oben und dann zurück zum frisch gezapften Bier und einer deftigen Mahlzeit in die Valvasor-Hütte. Zur Nachahmung empfohlen!

Bildschirmfoto 2016-10-04 um 15.41.56.pngIn meinem nächsten Beitrag wirds nicht so anstrengend, dafür aber um so kulinarischer zugehen: Wie eingangs erwähnt: „So schmeckt Radovljica“ mit all seinen Geschmacks-Erlebnissen wird mich im November in Beschlag nehmen.

Links: Radovljica, So schmeckt Radovljica, Stol, Valvasor-Hütte, Preseren-Hütte, Gorenjska, Zirovnica

 

Radovljica und das Glück auf dem Rücken der Pferde.


Aktiv-Urlaub für Pferdefreunde – kein Problem hier.

Ein nostalgischer Ausflug in meine Fotoalben hat mich auf die Idee gebracht, mich in Richtung Pferdesport einmal hier umzuschauen – er war einmal ein wichtiger Teil meines Lebens.

20160519_094831 (1)

Und ich bin reichhaltig fündig geworden, was nicht verwundern sollte. Slowenien hat eine große Pferdetradition – ich erinnere  nur an die Urheimat der Lipicaner. Das Gestüt ist mitten in einer der schönsten Gegenden Sloweniens. Und meine Entdeckung ist nun das Voralpenland um Radovljica als aufregender Urlaubstip für Pferde- und Reitsportfreunde.

Radol’ca bietet alle Möglichkeiten für Pferdeliebhaber:  Man kann sich in unmittelbarer Nähe von Pferde-Gutshöfen einquartieren, an Reitkursen für Anfänger oder Fortgeschrittene teilnehmen, auch an Springreitkursen, organisierten Geländereiten mit erfahrenen Führern oder an Kutschenfahrten. In der Gesellschaft von Pferden kann man die Hochebene Jelovica, das Lipnica-Tal und die Haine entdecken oder sich auf eine der Almen in den Karawanken begeben. Eine Fahrt im Zweispänner durch die Dörfer auf der Ebene von Radovljica oder auf dem Weg des Kulturerbes nach Žirovnica oder aber sogar bis nach Bled kann zu einem idyllischen Erlebnis werden. Angeboten wird auch natürlich auch therapeutisches Reiten.
Bildschirmfoto 2016-05-19 um 12.16.30

Bildschirmfoto 2016-05-19 um 12.22.59

In Mošnje befindet sich das Lipizzaner-Züchterhaus Barbana, in der Gemeinde gibt es auch mehrere Züchter von Vollblutarabern mit internationalen Lizenzen.

Also auch Pferdefreunde finden hier ihr volles Programm und wem das nicht reicht, der kann das Urlaubsprogramm mit vielen anderen Freizeitaktivitäten bereichern und sich dann noch dazu mit den gastronomischen Köstlichkeiten der Region belohnen. Die Links geben Auskunft über das gesamte Outdoor-Angebot dieser Gegend und die Adressen der Pferdehöfe hab ich für euch rausgesucht. Hier hilft man gern bei der Planung eines Reiturlaubs weiter – und ganz nebenbei: Die Preise stimmen! Lassen Sie sich überraschen.

Reitklub Lesce-Bled, Alpska cesta 109, Lesce
M: +386 (0)41 675 482, E: kk.lesce.bled@gmail.com, W: www.hipodromlesce.si
Angebot: Geländereiten, Reit- und Springreitschule, Hippotherapie, therapeutisches Reiten, Workshops für Kinder
Reitzentrum Mošnje, Mošnje 2b, Radovljica
M: +386 (0)31 359 202, F: +386 (0)4 531 51 29, E: sasa.krainer@gmail.com, W: www.hipodrom.si
Angebot: Geländereiten, Reit- und Springreitschule, alternative Reitschule
Reitverein Dalija, Lancovo 10, Radovljica
M: +386 (0)41 750 660, E: lidija.grum@dalija.si, W: www.dalija.si
Angebot: Geländereiten, Reit- und Springreitschule, Workshops für Kinder
Lipizzaner- Züchterhaus Barbana, Globoko 2a, Radovljica
M: +386 (0)41 675 453, E: barbana@siol.net, W: www.barbana.si
Angebot: Kutschenfahrten, Barockreiten
Bauernhof Bršca, Poljče 23c, Begunje na Gorenjskem
M: +386 (0)41 730 967, E: ursa.zbontar@s5.net
Angebot: Geländereiten, Reitschule, Kutschenfahrten
Ranch Vihar, Zgornji Otok, Begunje na Gorenjskem
M: +386 (0)41 750 660, E: ranch.vihar@gmail.com, W: www.ranc-vihar.si
Angebot: Geländereiten, Reitkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Programme für Kinder, Workshops und Feste, Picknickplatz