So schmeckt Radol’ca in der Vila Podvin.


Bildschirmfoto 2016-11-27 um 11.50.51.pngBevor dieser kulinarische November hier in der oberkrainer Region rund um Radovljica zu ende geht, haben wir noch schnell eines der Highlights dieser Aktion besucht: Die Vila Podvin in Mošnje. Feinschmeckern ist Uroš Stefelins Gourmet-Tempel ein Begriff. Ein befreundetes Ehepaar aus Deutschland, das es – so wie mich – beruflich nach Slowenien verschlagen hat, kannte die Vila Podvin noch nicht und auch nicht die Aktion „So schmeckt Radol’ca“ – also eine willkommene Ausrede für einen wunderbaren Abend in der Vila Podvin.

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Uroš Stefelin hat im Rahmen dieser nun seit vier Jahren so erfolgreichen Aktion ein Damen- und ein Herren-Menü auf die Karte gezaubert. Hier eine kurze Beschreibung:

Bildschirmfoto 2016-11-27 um 12.26.30.pngDie Damen starteten mit einer Topinambursuppe mit knusprigen Chips und Hanföl.

Bildschirmfoto 2016-11-27 um 12.25.26.pngWir Männer starteten trotz abendlicher Stunde mit einem deftigen Oberkrainer Frühstück: Polenta mit Grammeln oder Griefen (wie wir Deutsche sagen) einem poschierten Ei, Kartoffelschaum und gerösteten Zwiebeln.

bildschirmfoto-2016-11-27-um-12-34-45Für die Damen gab es dann als Hauptspeise knusprig gebratene Regenbogen-Forelle mit Merrettich-Birne und Gemüsecreme.

Bildschirmfoto 2016-11-27 um 11.57.14.pngFür uns Männer: Schweinerücken-Filet, knusprigen Schweinebauch, Käsestrukli, einer leichten Gemüsegarnitur und Thymianschaum.

Bildschirmfoto 2016-11-27 um 11.56.06.pngVereint waren wir dann in einer Dessert-Orgie: Birnen im Teig, Buchweizen Popcorn,
Schokoladenmousse mit Honig und Karamell-Eis. Jammie!!!!

Bildschirmfoto 2016-11-27 um 11.24.53.pngUroš macht es einem leicht, hier zum Stammgast zu werden. Er ist schließlich einer der besten Köche Slowenien. Wir sind es seit langem und ich bin sicher, Rolf und Simona kommen auch wieder. Ein Besuch des Bauernmarktes der Vila Podvin am nächsten Samstag (an jedem ersten Samstag im Monat) ist – so glaub ich – bei ihnen bereits eingeplant. Der Bauernmarkt von Uroš ist eine Super-Idee: Hier gibt er seinen heimischen Lieferanten die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren, verkosten zu lassen und sie auch direkt zu verkaufen.

 

Links: Radovljica; So schmeckt Radovljica, Uros Stefelin; Vila Podvin

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Lectar – Lebkuchen – Lecker Essen !


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Das Lectar in Radovljica ist eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants. Und dafür gibt es viele Gründe:  Es ist eine der ältesten Gostilnas Sloweniens: mehr als 500 Jahre Wirtshausrradition!  Es ist einfach schön und gemütlich dort. Die lange Wirtshaustradition ist in jedem Winkel des Hauses zu spüren. Man fühlt sich um Jahrhunderte zurückversetzt, besonders in der alten Kaminstube.

Bildschirmfoto 2016-11-18 um 12.48.36.pngDazu kommt das Lebkuchenmuseum…. Bildschirmfoto 2016-11-18 um 12.46.50.png

….. und die gute Küche des Lectar. Natürlich ist das Lectar eines der 13 „So schmeckt Radol’ca“-Restaurants. Es war von Anfang an dabei und die Aktion läuft jetzt schon das vierte Jahr. Den ganzen November kann man das noch genießen und was die 13 Restaurants da für 16,- Euro auf den Tisch bringen, ist echt sensationell.

Ich möchte euch mal kurz mit dem Lectar Menü den Mund auf „So schmeckt Radol’ca“ wässrig machen:

Als Starter steht eine „Aufstrich-Suppe“ auf Kolrabi-Boden mit Kren und Walnüssen zur Wahl oder eine traditionelle Bohnensuppe „mit Dach“.

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Hauptgang ist ein knuspriges Hühnchen unter dem Weinblatt Isabelle mit Quark-Strukli oder eine gebratene Kalbsleber mit Charlotten und Hausbrot.

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Versüßt wird das Ganze dann mit einer Birne in Hollunder und Rote Bete-Marinade auf hausgemachter Eiercreme.

Die Lebkuchenwerkstatt des Lectar ist weltberühmt. Sie ist bereits 250 Jahre alt. Zur Zeit wird sie liebevoll restauriert und am 11. Dezember wird sie und das dazugehörende Lebkuchemuseum feierlich wiedereröffnet. Für dieses Museum hat das Lectar einen Preis ausgeschrieben: Das älteste Lebkuchenherz wird gesucht.

Bildschirmfoto 2016-11-18 um 12.47.06.pngAlso, mal nachsehen ob sich da was zuhause findet, vielleicht aus vergangenen Zeiten im Wienr Prater oder vom Münchner Oktoberfest. Es lohnt sich! Einsendeschluss ist noch bis Ende November.

Ich kann nur jedem hier in der Nähe empfehlen, den kulinarischen November hier in Radovljica und Umgebung zu nutzen. Ist ja nicht weit weg. Ljubljana gerade mal eine halbe Stunde. Villach, Klagenfurt, Karawankentunnel oder Loibl-Pass ein Katzensprung.

Links: Tourismus-Information Radovljica; So schmeckt Radol’ca; Lectar

 

 

Neu bei „So schmeckt Radol’ca“: Die Gostilna Tavčar in Begunje.


Bildschirmfoto 2016-11-14 um 17.50.10.pngUnd das macht natürlich neugierig. Mitja Krnc, ein Chef der „alten Schule“ – wie er von sich selbst sagt, hat die Gostilna in Avseniks Heimatdorf Begunje erst im vergangenen Jahr übernommen.

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Dieses Jahr ist er das erste Mal dabei und das war ein guter Grund, dieses typisch slowenische, traditionelle Gasthaus zu besuchen. Es ist schnell nach seiner Wiedereröffnung auch zu einem Treffpunkt der Einheimischen geworden, was immer ein gutes Zeichen ist.

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Also – die Familie zu einem gemeinssamen Test einladen und nichts wie hin zu einem gemütlichen Sonntags-Lunch. Die warme, gemütliche Atmosphäre fängt einen sofort ein, auch Baby Oskar war willkommen und fühlte sich wohl.

Klarerweise mussten wir das „So schmeckt Radol’ca“-Menü ausprobieren und das war bei Gott keine schlechte Wahl:

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Nach Einladung auf ein Willkommens-Glas Sekt begann das Menü mit einer Perlhuhn-Pate, marinierten Tepka-Birnen, die eine echte Spezialität der Region sind, dazu frisches, noch ofenwarmes Buchweizen- und Wallnussbrot.

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Das Angus-Rumpsteak als Hauptgang war für jeden von uns auf den Punkt zubereitet, trotz  – vier Personen mit vier verschiedenen Wünschen – und bei der Qualität sind die 16,- Euro für das Menü ein absoluter Hit.

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Das Dessert war der abschließende Höhepunkt für Gaumen und Auge: Leicht-flaumige Teigtaschen, gefüllt mit Zwetschgen-Sauce und Erdbeeren.

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Das Tavčar sieht uns wieder. Danke, Mitja.

Links: Tourismus-Information Radovljica; So schmeckt Radol’ca; Gostilna Tavčar