Trip-Tip: Eine Wanderung rund um den Bleder See.


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Der Bleder See ist der schönste Alpensee, den ich kenne. In zwei Wochen findet hier der Ruderweltcup statt und das brachte mich auf die Idee dieses Walks. Der See ist gerade mal 4 km von meinem Radovljica entfernt. Also – das Mittagessen werde ich in Radovljica in einem der 10 Restaurnts zu mir nehmen, die an der Aktion „So schmeckt Radovljica“ teilnehmen. Die Wahl fiel wegen des schönen gastgartens auf die Gostilna Kunstelj. Und nach einem köstlichen Essen dort ist ein Vedauungsspaziergang sowieso angesagt.

Die 6 km rund um den See sind voller erlebenswerter Stops. Beschauliche Sitzbänke am Ufer laden zum Rasten ein, es gibt Aussichtspunkte mit einem traumhaften Blick auf die noch leicht schneebedeckten Karawanken. An einem schroffen, steilen Felsen tront über dem See das Schloss Bled.

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Der Aufstieg ist nicht so anstrengend, man darf ihn nicht auslassen und der Blick hinunter auf den See mit seiner kleinen Insel lohnt sich.

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Wieder drunten am Ufer gibt es die Kaffeepause. Die Villa Preseren lädt dazu geradezu ein. Diese Hotel und Restaurant hat eine kleine irrsinnig hübsche Seeterrasse und ohne die berühmte Creme-Schnitte geht da gar nichts.

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Von hier ist noch ein Abstecher auf die Insel angesagt. Mit einr „Pletna“ lass ich mich rüberrudern. Die steile steinerne Treppe führt zu dem gotischen Kirchlein Maria Himmelfahrt hinauf und oben muss ich noch die kleine Glocke läuten, weil ich nämlich einen dringenden Wunsch habe, der dann in Erfüllung gehen wird. Man darf ihn aber nicht verraten….

Zurück an Land die letzten Meter bis zum Parkplatz am See. Dort gibt es übrigens – kleiner Hinweis für Camper – einen der besten Campingplätze Sloweniens direkt am Seeufer.

Bis bald – und einen schönen 1. Mai!.

Wie schon oft gesagt: Für Neugierige, die blaue Schrift für mehr Informationen anklicken!

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Golica – diesen Berg, dem Avsenik sein erfolgreichstes Stück gewidmet hat, wollte ich unbedingt kennenlernen.


Na Golici – zu Deutsch, auf dem Golica – ist Avseniks größter musikalischer Erfolg und feiert bald seinen 60jährigen Geburtstag. Ein Grund genug, den Berg, nach dem der Titel (zu Deutsch Trompetenecho) (Klickt auf dei blaue Schrift, um das Original zu hören),benannt ist, endlich mal kennenzulernen. Liegt er doch quasi vor meiner Haustüre.

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Der Golica, oder Kahlkogl liegt im schönsten Teil der Karawanken. Er ist 1.835 m hoch und eigentlich gar nicht so kahl. Er birgt Ende April, und den Mai hindurch eine unglaublich schöne Überraschung, ein echtes Wunder der Natur und das war für mich ein Grund, mich jetzt auf den Weg zu machen. Da oben spielt sich um diese Jahreszeit etwas ab, was es nur noch ganz selten gibt: Die Narzissenwiesen erwachen zu ihrer vollen Blütenpracht. Diese Pracht der wilden Narzissen zu  erhalten ist nur möglich durch ein intensives Projekt der Almbewirtschaftung, an dem auch Österreich mitarbeitet.Bildschirmfoto 2015-04-25 um 15.37.35 Golica

Da ich zugeben muss, nicht ein echter Bergfex zu sein, werden die ersten Höhenmeter mit dem Auto bewältigt. In dem Bergdorf Planina pod Golico auf 1.100 m gibt es Parkplätze und von hier aus beginnen 5 Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitstufen hinauf zu Gipfel und zurück ca. 3 Stunden. Prima für Familien und auch mit Kindern durchaus machbar.

Bildschirmfoto 2015-04-25 um 15.38.03 Bildschirmfoto 2015-04-25 um 15.43.27Auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt passiert man die Überreste von Eisenerz-Bergbau-Schächten und das Ziel der ersten Etappe, der Aussichtspunkt belohnt einen mit einem atemberaubenden Ausblick über die Karawanken und die Julischen Alpen.

Und dann unterhalb des Golica-Gipfels, da gibt es eine urige, bewirtscaftete Berghütte und eine deftige Brotzeit und ein Bier runden dann den Ausflug perfekt ab.

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Die Narzissenwiesen muss man gesehen haben und das Bier und die Brotzeit sind die wohlverdiente Belohnung. Macht euch auf die Wandersocken 🙂

Bildschirmfoto 2015-04-25 um 16.23.13 Zu meinem letzten Beitrag. Klickt auf das Buch, um es zu bestellen.

Ein interessanter Tip für die vielen Oberkrainer-Musik-Fans unter meinen Lesern:


Nachdem das Thema „Schokolade“ in Radovljica für dieses Jahr „abgegessen“ ist, ein kleiner Beitrag für die vielen Oberkrainer Musikfans unter meinen Lesern.

Im August wird das wohl berühmteste Musikstück von Slavko Avsenik, Na Golici – Trompeten-Echo – 60 Jahre alt und das wird ordentlich gefeiert. Mit einem riesigen Oberkrainer-Musikfest in Begunje vom 21. bis 23. August!Bildschirmfoto 2015-04-20 um 23.20.08 Bildschirmfoto 2015-04-20 um 23.18.52

Rechtzeitig, um sich auf dieses Ereignis einzustimmen, ist von dem slowenischen Autor Ivan Sivec das richtige Buch dazu erschienen:Bildschirmfoto 2015-04-20 um 23.19.36

Bildschirmfoto 2015-04-20 um 11.16.52 Bildschirmfoto 2015-04-20 um 11.10.16Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer.                                                            Ein europäisches Musik-Phänomen aus der Oberkrain.

Im Buch Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer, widmete er sich der Autor Lebensgeschichte der berühmten Brüder Vilko und Slavko Avsenik, die nicht nur in Slowenien als Erfinder der Unterhaltungsvolksmusik gelten, sondern auch im breiteren europäischen Raum. Das Buch entführt die Liebhaber der Unterhaltungsvolksmusik an die ersten Anfänge des musikalischen Weges des beliebten Ensembles der Brüder Avsenik und verfolgt ihre Entwicklung bis zu der offiziellen Auflösung dieser Spitzenmusikgruppe, die in zahlreichen Hinsichten als Weltphänomen gilt. Das Buch ist das Ergebnis langjähriger Arbeit und Datenerfassung des Autors Ivan Sivec, aber auch persönlicher Kontakte mit Bandmitgliedern, Mitarbeitern und Kennern des Ensembles der Brüder Avsenik. Es ist in 10 Kapitel unterteilt, in welchen der Leser alles über die Anfänge dieses europäischen Musikphänomens erfährt und die Entwicklung zu ihrem Höhepunkt verfolgt, mit welchem die europäische Musiklandschaft für immer geprägt wurde. Das Buch schmücken zahlreiche Fotografien, die dem Gesamtwerk noch zusätzlichen dokumentarischen Wert verleihen. Musikgenuss pur!

Noch einige Daten zum Buch „Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer“: • 304 Seiten • mehr als 75 Fotografien • alle Mitglieder des Ensembles der Brüder Avsenik auf einer Stelle • alle Liedtexter für die Avsenik-Musik • Geschichten über die Rekorde des Ensembles der Brüder Avsenik.

Zu beziehen bei Amazon als e-book (KIndle) mit vielen Musikbeiträgen oder als gedruckte Taschenbuch-Ausgabe.

Viel Spass beim Schmökern. Man sieht sich im August in Begunje!

Das Festival der Schokolade in vielen Bildern.


20150418_111716 20150418_112023Mehr als 40 nationale und internationale Aussteller.

20150418_120641 20150418_1141231000 Köstlichkeiten.

20150418_124726 20150418_124030   Die Die Schokoladen-Königin wird bemalt.

20150418_123633 20150418_123611und die Kinder malen mit Schokofarben.

20150418_112230 20150418_112352Und Gorenjka präsentiert die größte Schokoladentafel der Welt: 92 Jahre Gorenjka, 92 kg!

Ein komplettes, echt süßes Album gibts auf facebook:                                                                                                                                   https://www.facebook.com/media/set/?set=a.952072391482545.1073741838.848344375188681&type=1

und auf Pinterest:                                                                               https://www.pinterest.com/dpkamien/schokolade-festival-radovljica-der-2-tag/

Wer es dieses Jahr versäumt hat: Für nächstes Jahr ein unbedingtes „Must“

Kleine Erinnerung: Freitag beginnt das Festival der Schokolade in Radovljica!


Kleiner Reminder für alle, noch schnell einen Kurztrip ins Oberkrainer Radovljica einplanen können: Eleben Sie die Entstehung der größten Schokoladen-Tafel der Welt – 98 kg! Und verkosten sie davon ein hier Stück.

Mehr hier. Die Entstehung der Tafel in einer Super-Foto-Serie:

http://www.siol.net/trendi/kulinarika/novice/2015/04/kako_nastaja_gorenjka_velikanka.aspx

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Mit süßen Grüßen,                                                                                                         Peter Kamien

Der Schokoladen-Weg von Südamerika bis nach Radovljica.


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Die Atzteken und die Mayas waren mit der Kakaobohne von der Natur gesegnet und akzeptierten Sie als Geschenk der Götter. Aus gemahlenem Kakao, mit Chilli, Vanille und Honig gewürzt, bereiteten sie einen wahrhaften Powerdrink, die „Xocolatl“ zu. Die Kakaobutter verwendeten sie als Medizin oder Kosmetik. die Kakao-Bohne war so wertvoll, dass sie in dieser Zeit sogar als Zahlungsmittel verwendet wurde.

Bildschirmfoto 2015-04-10 um 10.19.53Über Columbus und den spanischen Eroberer Fernando Cortes fand sie Ihren Weg nach Europa. Am spanischen Königshof war es das In-Getränk, mit Zucker und Vanille  zubereitet, wurde es zu einem großen Erfolg. Weil die Spanier ein Handelsmonopol auf Schokolade hatten und die Köstlichkeit lieber für sich behielten, dauerte es fast hundert Jahre, bis an alle Höfe Europas Schokolade geliefert wurde: Die „beautiful people“ der damaligen Zeit waren ganz wild auf das Getränk der Indios. Unter den so genannten drei „warmen Lust-Getränken“ Tee, Kaffee und Schokolade war die Schokolade rasch das vornehmste und teuerste. Um die Auflagen der Fastenzeit zu umgehen, wurde es sogar zur Medizin ernannt und war nur in Apotheken erhältlich.

In London entstanden die ersten öffentlichen Schokoladehäuser: Dort muss es ziemlich lebhaft zugegangen sein, was einen nicht wundern darf, denn die Briten versetzten die Schokolade mit Wein oder Whiskey.

Offiziell kam die Schokolade 1711 nach Österreich, als Kaiser Karl IV. seinen Hofstaat von Madrid nach Wien übersiedelte. Von dort war dann der Weg nach Slowenien ein logischer.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb die Schokolade ein Luxusgut für die Reichen. Erst als es eine holländische Erfindung ermöglichte, Kakao maschinell zu verarbeiten und die Erträge im Kakaoanbau stiegen, konnten sich auch andere Bevölkerungsschichten Schokolade leisten. Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Schokoladenfabriken gegründet. In Deutschland vor 200 Jahren, in der Schweiz die erste im Jahr 1819.

In Slowenien am 18. Februar 1896: In einem TrappistenKloster in Brestnica brachten die Mönche ihre zwei Maschinen zur Schokoladenproduktion. Sie bekamen sogar die Erlaubnis von Kaiser Franz Joseph den offiziellen Titel als „K&K-Hoflieferant“ zu verwenden.

1922 startete die erste wirkliche Schokoladenfabrik in Lesce mit einer Jahresproduktion von 50 t. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie verstaatlicht und 1958 in GORENJKA, Chocolate Factory Lesce (klick hier) umbenannt.

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2012 feierte GORENJKA das 90. Firmenjubiläum. Und das war Grund genug, das Schokoladen-Festival zu installieren. Quasi auch die Geburtsstunde des Slogans für Radovljica „Echt süß“.

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Ok, heute in einer Woche gehts wieder los und das 4. Festival der Schokolade wird eröffnet. Über 40 Aussteller aus Slowenien und ganz Europa, ein buntes Rahmen-programm, Verkostungen, Kochshows – 40.000 Besucher werden erwartet. Das genaue Programm findet Ihr hier, einfach auf die Schokoladen-Schrift klicken: Festival Čokolade.

Also, macht euch auf den Weg der Schokolade. Vielleicht sehen wir uns. Ich bin sicher dort!

Süße Ostergrüße aus Radovljica.


In zwei Wochen findet es statt, das süßeste Ereignis von Radovljica – ja, von ganz Slowenien. Das Schokolade-Festival!  Drei genussvolle Tage mit über 30 Ausstellern, die Ihre Schokoladeprodukte präsentieren und probieren lassen. Kochkurse mit Schokolade, Schokoladenworkshops, ein vielfältiges Unterhaltungs-Programm für Groß und Klein. (die Schokoladen-Schrift anklicken für mehr Infromationen!)

Hier ein süßer Ostergruß aus Radovljica: 3 Minuten Zeit nehmen und ein wenig Vorfeude auf dieses Ereignis genießen:

Und dann live! Vom 17. bis 19. April. Bis bald in Radovljica.

Happy Easter to you all!                                                                                            Enjoy the holidays with friends, family and good food. But leave some room for all the chocolate you will be able to eat in 2 weeks at the Chocolate Festival!” ‪#‎festivalcokolade‬

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